Adelheid von Enzberg
 

Heinrich Fabri

Matthäus Alber

               Magdalena Sybilla Rieger          

Matthäus Hipp

Willhelm Dodel

Babette Gundlach

Berühmte Köpfe

Adelheid von Enzberg
Geboren zweite Hälfte 11. Jahrhundert, gestorben 1122

In die Familie der Blaubeurer Klostergründer, der Grafen von Tübingen, eingeheiratet, reist im Winter 1098/99 nach Rom, um Papst Urban II. das Kloster Blaubeuren anzubieten und dem heiligen Stuhl anzuvertrauen. Papst Urban II. nimmt daraufhin das Kloster in seinen unmittelbaren Schutz.

Heinrich Fabri
Geboren ca. 1440 in Seißen, gestorben 1495 Blaubeuren

Von 1475 bis 1495 Abt des Klosters Blaubeuren. 1476/77 ist er im Auftrag Graf Eberhards im Bart maßgeblich an der Gründung der Universität Tübingen beteiligt. In seiner Amtszeit erlebt das Kloster Blaubeuren seine Blütezeit. Fabri setzt insbesondere die von seinen Vorgängern begonnene Bautätigkeit fort und gibt Chor und Hochaltar in Auftrag. Er erhält vom Papst das Recht, die bischöflichen Insignien tragen zu dürfen. In der Ordensprovinz der Benediktiner nimmt er wiederholt die Aufgaben eines Visitators wahr.

Matthäus Alber
Geboren 1495 Reutlingen, gestorben 1570 Blaubeuren

Studium der Theologie in Tübingen und Freiburg. Er bereitet an seiner Predigerstelle in Reutlingen der „neuen Lehre“ Luthers die Bahn. Wird von Bischof und Papst gebannt. Da seine Heimatstadt Reutlingen zur Annahme des Augsburger Interims genötigt wird, tritt er in württembergische Dienste und wird 1562 erster evangelischer Abt des in eine evangelische Klosterschule umgewandelten Klosters Blaubeuren.

Magdalena Sybilla Rieger
Geboren 1707 Maulbronn, gestorben 1786 Stuttgart

Tochter von Philipp Heinrich Weißensee, Prälat am Kloster Blaubeuren, später Ehefrau von Immanuel Rieger, Stadt- und Amtsvogt in Stuttgart und Blaubeuren. Verfasst Gedichte und gibt diese in Buchform heraus. 1743 von der Universität Göttingen zur Poeta laureata ernannt.


Matthias/Matthäus Hipp
Geboren 1813 Blaubeuren, gestorbern 1893 Zürich

Genannt "Der Schweizer Edison". Verbrachte seine Schulzeit und Uhrmacherlehre in Blaubeuren. 1843 Bau einer elektromagnetisch angetriebenen Pendeluhr (Ganggenauigkeit bis +/- 0,04 Sek. pro Tag). 1851 Konstruktion eines Fernschreibers. Ab 1852 Aufbau des schweizerischen Telegrafennetzes. 1860 Gründung einer Telegraphenfabrik. Ab 1864 erichtete er elektrische Uhrenanlagen in zahlreichen großen Städten der Welt.  


Wilhelm Dodel
Geboren 1850 Ebingen, gestorben 1934 Moosbach bei Nürnberg

Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen, ab 1892 Oberamtsrichter in Blaubeuren, ab 1909 Landgerichtsrat beim Landgericht Ulm, berühmt im ehemaligen Oberamt Blaubeuren durch seine salomonischen Urteile und tiefgründigen Witze.

Babette Gundlach
Geboren 1910 Blaubeuren, gestorben 2000 Blaubeuren

Mädchen-Mittelschule Blaubeuren, Ausbildung zur Lebensmittelverkäuferin, seit 1930 Mitgliedschaft in der SPD; nach Tod des Ehemannes (in Kriegsgefangenschaft) in städtischen Diensten, 1950 als einzige Frau in den Blaubeurer Stadtrat gewählt, bis 1980 in diesem Gremium vertreten, über Jahrzehnte dabei als „Stimmenkönigin“; von 1959 bis 1971 Kreisrätin im Landkreis Ulm; 1980 Ehrenbürgerin der Stadt Blaubeuren


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