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Seligengrundhöhle Stand 09.03.2010

Seligengrundhöhle


Die Arbeitsgemeinschaft Blaukarst, ein Zusammenschluss von Höhlenforschern aus vier Vereinen der Schwäbischen Alb (Arge Grabenstetten, Freunde der Aachhöhle, HFG Ostalb-Kirchheim und HHV Laichingen), hat am 9. November 2008 mit der Grabung in einer bewetterten Felsspalte im Gewann „Seligengrund“ begonnen. Das Objekt war im Sommer 2008 bei einer Geländebegehung durch ein Mitglied der Arge Blaukarst entdeckt worden. Aufgrund der deutlichen Bewetterung hofft die Arge Blaukarst, bald auf horizontale Gänge zu stoßen und eine Verbindung zum Blauhöhlensystem herstellen zu können.

In der Höhle gibt es neben zahlreichen Schächten auch eine größere Halle mit 10 Meter Durchmesser, die "Seißener Halle“. Die Seligengrundhöhle ist mittlerweile (Stand: November 2009) auf eine Länge von 330 Metern vermessen. Die Schächte führen bis in eine Tiefe von 99 Metern."


Am Boden des Sinterschachts        Terra Nova


In regelmäßigen Abständen informiert die Arge Blaukarst über den Forschungsstand in der nur mit Leitern und spezieller Klettertechnik am Seil befahrbaren Höhle.

Für die Höhle auffällig sind die sehr stark vom Wasser zerfressenen Wände, sowie die zahlreichen Fossilien in den tieferen Höhlenteilen. Bei der Suche nach neuen Gängen hilft der fast immer vorhandene Höhlenwind, der auf weitere Fortsetzungen hindeutet. Derzeit wird am tiefsten Punkt weiter nach unten gegraben.


Knöpfchensinter        Kulissenschacht



Schwarzes Loch       Am Grund des Schwarzen Lochs