Ihr Ansprechpartner:

Matthias Schühle

Lärmaktionsplan

Sie haben die Möglichkeit, aktiv an der Lärmaktionsplanung mitzuwirken.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Anliegen darzulegen und in die Planung einzubringen.

Sie haben die Möglichkeit, aktiv an der Lärmaktionsplanung mitzuwirken.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Anliegen darzulegen und in die Planung einzubringen.

Worum geht es?
Zum Schutz der Bevölkerung, hat die Europäische Union im Juni 2002 die Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und die Bekämpfung von Umgebungslärm (Umgebungslärmrichtlinie) verabschiedet. Umgebungslärm bezeichnet dabei „belästigende oder gesundheitsschädliche Geräusche im Freien, die durch Aktivitäten
von Menschen verursacht werden, einschließlich des Lärms, der von Verkehrsmitteln, Straßenverkehr, Eisenbahnverkehr, Flugverkehr sowie Geländen für industrielle Tätigkeiten ausgeht“. Die Bewertung des
Umgebungslärms soll mittels einer Lärmkartierung, die Bekämpfung mit Hilfe einer Lärmaktionsplanung stattfinden. Dabei wird aber nur der Lärm des Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehrs sowie von Industrieanlagen
berücksichtigt. Für Nachbarschaftslärm und Lärm am Arbeitsplatz gilt die Richtlinie nicht.
Im ersten Schritt fordert die Richtlinie, die Lärmbelastungen
in strategischen Lärmkarten zu erfassen.
Sie sind die Grundlage der Lärmaktionsplanung.
Die Lärmkarten erfassen bestimmte Lärmquellen einer Stadt, welche Lärmbelastungen von ihnen ausgehen und wie viele Menschen davon betroffen sind.
Der Lärmaktionsplan wird auf Grundlage von Lärmkarten und Mitwirkung der Öffentlichkeit erstellt.
Er soll Ziele, Strategien und konkrete Maßnahmen zur Lärmminderung enthalten und ruhige Gebiete gegen eine Zunahme des Lärms schützen.

Was ist Lärm?
Lärm ist jede Art von Schall – insbesondere von großer Intensität –, durch den Menschen gestört, belästigt oder gar gesundheitlich geschädigt werden.
Lärm ist also unerwünschter Schall. Die „gefühlte“ Lärmbelastung
kann man nicht beziffern, dafür aber den Lärmpegel, der beispielsweise durch Verkehr entsteht.
Die Schallwerte werden in Dezibel angegeben. Unser Ohr reagiert auf
hohe Frequenzen – also auf hohe Töne – empfindlicher als auf niedrige. Die sogenannte A-Bewertung berücksichtigt dies. Umgebungslärm wird deshalb grundsätzlich in A-bewerteten Schallpegeln angegeben, deren Einheit das Dezibel(A) bzw. dB(A) ist.

Warum Lärm berechnen?
Für die Berechnung des Lärms gibt es einheitlich vorgegebene Ermittlungsmethoden. Im Gegensatz zu Messungen unterliegen Berechnungen keinen Witterungseinflüssen und Schwankungen der Verkehrsbelastungen. Ferner erlauben es Berechnungen die Belastung flächendeckend über ein großes Gebiet darzustellen.
Die Berechnungsverfahren sind so konzipiert, dass in nahezu allen Fällen
die Ergebnisse von Vergleichsmessungen unter denen der Berechnung liegen.

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK