Live-Cam Blautopf

Blautopf-Quiz
Zu den Höhlen rund um Blaubeuren gehört auch die
 Onkelhöhle
 Vetterhöhle
 Mutterhöhle

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Haben Sie gewusst, dass...

  • ... im Volksglauben der Blautopf als bodenlos galt. Versuche, mit einem Bleilot die Tiefe zu messen, sollen immer von einer Nixe vereitelt worden sein, die das Gewicht stahl. So war es nicht möglich, die Tiefe der Quelle zu bestimmen.
Einzugsgebiet Blautopf

Blautopf

Ein Blick genügt: Dieser Ort hat etwas Magisches. Blau und Grün fließen schier unvergleichlich ineinander. Gleichsam ein leuchtendes Auge aus den Tiefen des Erdreiches, Quelle für Mythen, Märchen und allerlei wundersame Geschichten. Eine der schönsten ist wohl die „Historie von der schönen Lau“, in der Eduard Mörike erzählt, wie eine Wassernixe am Blautopf das Lachen wieder lernt. Eine Steinskulptur am Ufer erinnert an sie … und noch heute soll sie an manchen Tagen in den Tiefen des Quelltrichters kurz zu sehen sein.

Die schöne Lau
Steinskulptur der "schönen Lau"

Der Blautopf hat von Beginn an Menschen angelockt. Die ersten siedelten sich in den Höhlen der Umgebung an, der Löwenmensch (ca. 32 000 Jahre alt) als älteste von Menschenhand geschaffene Skulptur oder eine Flöte aus Schwanenknochen (ca. 35 000 Jahre alt) sind frühe Zeugnisse künstlerischen Schaffens.

Der Blautopf
Der Blautopf

Leuchtet die Quelle in noch so vielen Nuancen und vermag so die Menschen zu faszinieren und inspirieren, die Ursache für die Attraktivität dieses frühen Siedlungsraumes liegt einfach in deren Ergiebigkeit. Auf der kargen Albfläche war Wasser überlebenswichtig – und hier floss und fließt es reichlich: 2000 Liter schüttet die Quelle in der Sekunde, in Spitzenzeiten sogar bis zu 32 000 Liter.

Das weitverzweigte Höhlensystem unter der Schwäbischen Alb dient gewissermaßen als natürliche Kanalisation und leitet das versickernde Regenwasser aus weitem Umkreis zur Karstquelle des Blautopfes, die 22 Meter in der Tiefe liegt. 160 Quadratkilometer umfasst das Einzugsgebiet.

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